Kreta
Griechenland
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Ziele in der Umgebung
Réthimnon
Réthimnon
Agía Galíni
Der dicht bebaute Ortskern erstreckt sich vom Hafen aus etwa 300 m in einem engen Tal landeinwärts. Entlang seiner wenigen Gassen reiht sich Lokal an Lokal, gewohnt wird überwiegend in modernen Neubauten an den Hängen. Gebadet wird am ortseigenen Strand 200 m nördlich des Hafens; außerdem fahren täglich mehrere Boote zu den Stränden der Umgebung. Damit ist Agía Galíni ideal für Badeurlauber, die auch ein intensives Abendleben schätzen. 55 km
Asómatos
Ein kurioser Priester: Papa Michális in Asómatos hat einfach alles gesammelt – und zu jedem Museumsobjekt gibt es eine Geschichte zu erzählenDorfpriester Georgioulakis, 1921 geboren, hat schon immer alles anders gemacht als andere. So ist auch sein Dorfmuseum (tgl. 10-15 Uhr, Eintritt 2,50 Euro) einzigartig. Da ist alles zu sehen, was er in den letzten 60 Jahren erbte, von Dorfbewohnern sammelte und auf griechischen Flohmärkten kaufte. Meist führt seine deutsche Schwiegertochter die Besucher herum. Sie betreibt auch die Pension Farági (5 Zi., Tel./Fax 28 32 03 11 58, www.plakias.net, €). 30 km
Axós
Idylle im Hochtal. Das Hotel Enágron ist eine komfortable Oase in den kretischen BergenDie auf Kreta einzigartige Hotelanlage Enágron macht das sehr ursprünglich gebliebene Bergdorf für einen mehrtägigen Urlaub am Gebirge interessant: Hier wohnt man in einem kretischer Architektur nachempfundenen Dorf in traditionell eingerichteten Studios mit offenem Kamin mitten in der Natur. Es gibt einen kleinen Pool, ein exzellentes kretisches Restaurant und sogar einige Reitpferde. Man kann beim Schnapsbrennen und bei der Käseherstellung zuschauen (im Dorf ausgeschildert, 20 Apts., Tel. 28 34 06 16 11, www.enagron.gr und www.guestinn.gr, €€).
Kloster Arkádi
Das berühmteste Kloster der Insel ist eine nationale WallfahrtsstätteDas wehrhafte Kloster auf dem kleinen, 500 m hoch gelegenen Bergplateau Kretas Nationalheiligtum, einst schrecklicher Schauplatz der Rebellion gegen die osmanische Herrschaft. Im kleinen Museum (Eintritt 2 Euro) kann man Porträts der Beteiligten und andere Erinnerungsstücke sehen. Die Gebeine der Opfer sind im Beinhaus gegenüber dem Klostereingang zu sehen. Das Pulvermagazin, in dem sich Frauen und Kinder in die Luft sprengen ließen, wurde nicht wieder aufgebaut; restauriert wurde hingegen die Klosterkirche mit ihrer wohlproportionierten Fassade, in der sich fast spielerisch Formen von Renaissance und Barock mischen (tgl. tagsüber geöffnet). 23 km
Margarítes
Das bekannteste Töpferdorf Kretas liegt ganz im Grünen auf einem Hügel. Vor dem Krieg stellten hier etwa 50 Töpfer überwiegend große Vorratsgefäße, die schon in minoischer Zeit verwendeten Píthoi, her. Mittlerweile haben sich in Margarítes überwiegend junge Kunsthandwerker und Keramikkünstler niedergelassen, die bestenfalls anspruchsvolle Souvenirs anbieten. Die großen Pithoi werden nur noch in der letzten Töpferwerkstatt am oberen Dorfrand an der Straße nach Eléftherna produziert. 27 km
Melidóni-Höhle
Die von der Küstenschnellstraße her gut ausgeschilderte Höhle erinnert wie das Kloster Arkádi an den griechischen Widerstand gegen die Türkenherrschaft. In dieser Tropfsteinhöhle hatten sich 1824 etwa 340 griechische Frauen und Kinder sowie 30 kretische Widerstandskämpfer vor den Türken versteckt. Sie starben an Rauchvergiftung durch ein von den Türken entfachtes Feuer. Ein Sarkophag in der effektvoll ausgeleuchteten Höhle birgt ihre Gebeine (tgl. 9-18 Uhr, 3 Euro). An der Straße nach Pérama liegt die Olivenölfabrik Paráskis. Dort werden jeden Winter etwa 400 t Olivenöl gepresst. Inhabersfrau Ioánna Paraskáki führt Besucher herum und erläutert auf Englisch den Prozess der Ölgewinnung (tagsüber geöffnet, Eintritt frei). 31 km
Míli
Rechts der Straße von Réthimnon liegt das moderne Míli, 1,5 km weiter links unten im Tal das alte, fast menschenleere Míli, das man auf bewaldetem Pfad in 20 Min. erreicht. Das malerische Dorf wurde wegen ständigen Steinschlags verlassen. Man geht durch menschenleere Gassen an Blumengärten und grün überwucherten Innenhöfen vorbei, sieht neben der alten Kirche vom Herbst bis zum Frühjahr einen Wasserfall plätschern und kann die Vögel zwitschern hören. 13 km
Plakiás
Plakiás und die dahinter an Hängen mit Olivenbäumen gelegenen Bergdörfer Mýrthios und Sellía bilden eine touristische Einheit. Am 800 m langen Sandstrand von Plakiás kann man gut baden (im Ostteil FKK), im Westen des Strandes in Tavernen schön am Wasser sitzen. Man wohnt in kleinen Pensionen und Apartmenthäusern, von denen viele ruhig im Olivenwald liegen. Ausgeschilderte Wanderwege führen zur über 100 Jahre alten Ruine einer großen Wassermühle sowie in die Dörfer Mýrthios und Sellía, in denen man ebenfalls wohnen kann. Reisebüros bieten täglich geführte Wanderungen durch verschiedene kretische Schluchten und diverse Jeeptouren an. Info: www.plakias.net. 40 km
Préveli
Der Name Préveli steht für drei Sehenswürdigkeiten: ein Kloster, eine romantische Klosterruine und eine mit Palmen bestandene Schlucht. Von der Hauptstraße kommend, passiert man zunächst nach 2 km eine Brücke aus dem 19. Jh. 600 m weiter liegt unterhalb der Straße die Klosterruine Káto Préveli. 3,2 km weiter endet die Straße am Mönchskloster Píso Préveli (tgl. von Sonnenauf- bis -untergang, Mittagsruhe 14-16 Uhr, Eintritt 2,50 Euro). Seine Mönche versteckten 1941 Soldaten der britischen Armee, bis sie von U-Booten aufgenommen werden konnten. Das Klostermuseum birgt wertvolle Ikonen.Auf drei Weisen ist die Schlucht zu erreichen: Eine 7 km lange Jeeppiste führt von der türkischen Brücke in eine steinige Nachbarbucht, von der aus man mit dem Boottaxi oder in 10 Min. zu Fuß zum sehr fotogenen, leider völlig verschmutzten Strand von Préveli gelangt. Sie können ihn im Sommer auch per Boot von Agía Galíni und Plakiás aus erreichen. Ein steiler Fußpfad führt in etwa 30 Min. von einem Parkplatz tief unterhalb der Straße zwischen Káto und Píso Préveli aus hinunter. Am Strand mündet ein Fluss mit kaltem Wasser ins Meer. Er kommt aus der Kourtaliátiko- Schlucht, einem engen Canyon, der im unteren Teil fast vollständig von einem Palmenhain eingenommen wird. Sie können der Quelle so weit entgegen gehen, wie Sie es schaffen. Dabei müssen Sie über Stromschnellen und Felsen kraxeln, mal knietief, mal brusthoch durchs Wasser waten, an manchen Stellen sogar schwimmen. 37 km
Spíli
Das Bergdorf an der Hauptstraße von Réthimnon nach Agía Galíni und Festós ist Sitz eines orthodoxen Priesterseminars. Tagsüber halten in Spíli Ausflugsbusse und Mietwagen; abends lebt man hier fast nur unter Einheimischen. In der Taverne Jánnis im Zentrum isst man gut, Gyros, Joghurt mit Walnüssen oder Gemüse aus eigenem Garten (€). Es werden gute Privatzimmer (€) angeboten. Hauptsehenswürdigkeit ist ein venezianischer Brunnen an der Hauptstraße mit Löwenköpfen als Wasserspeiern. 30 km






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